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Krank im Kreuz

Foto: Klinikum Westmünsterland

Drückender Schmerz im Kreuz, ein verspannter Nacken, Muskelverhärtungen im Schulterbereich – Rückenschmerzen hat viele Bekannte. Manchmal hilft dagegen bereits Wärme, Bewegung oder Massage. Manchmal sollte allerdings ein Arzt helfen. „Haben Sie Rückenschmerzen?“ – diese Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „Frag doch mal den Arzt“ des Klinikums Westmünsterland. Und fast jeder kann diese Frage wohl ab und an mit „Ja“ beantworten. Doch welche Präventionsmaßnahmen sind sinnvoll? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Und wann ist eine Operation notwendig? 

Dr. Markus Mischo, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Agnes-Hospital in Bocholt sowie Dr. Jörg Daufenbach, Leitender Fachbereichsarzt des Schwerpunkts konservative Wirbelsäulenorthopädie im Borkener St. Marien-Hospital werden am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 hilfreiche Hinweise zum Thema geben und Antworten aus erster Hand.

„Verspannungen und Bewegungsmangel zählen zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen. Doch auch Entzündungen, Verschleiß oder unfallbedingte Erkrankungen können große Probleme bereiten. Daher sollte man Rückenschmerzen durchaus ernst nehmen. Schließlich können sie Anzeichen für zahlreiche Krankheitsbilder sein“, gibt Dr. Markus Mischo zu bedenken.
Der Fachbereichsleiter für Wirbelsäulenchirurgie rät zu Bewegung, Kräftigungs- und Entspannungsübungen.
„Hiermit können bereits enorme Fortschritte erzielt werden. Denn generell gilt: erst wenn alle nicht-operativen und ambulanten Methoden ausgeschöpft sind, kommt eine operative Behandlung in Betracht, wenn aber eine operative Behandlung notwendig werden sollte, stehen uns heute viele minimalinvasive und mikrochirurgische Techniken zur Verfügung. Auch für eine eventuell notwendige Versteifungsoperation an der Wirbelsäule, habe ich bei Herrn Dr. Masson in Florida/USA eine einzigartige minimalinvasive Technik erlernen können. Diese Techniken haben
den enormen Vorteil eines geringeren Blutverlustes, postoperativen Schmerzen und einer schnelleren Genesung.“ so Dr. Markus Mischo.

Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Auslöser, die Rückenschmerzen zu Grunde liegen können, ist die genaue Eingrenzung der Schmerzursache von großer Bedeutung. „Jeder Patient und dessen spezifi sche Geschichte benötigt daher besondere Aufmerksamkeit“, erklärt Dr. Jörg Daufenbach. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie spezielle Orthopädische Chirurgie schätzt daher besonders die interdisziplinäre und standortübergreifende Zusammenarbeit im Klinikum Westmünsterland. „Die enge Kooperation von Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Schmerz- und Physiotherapie ermöglicht uns die bestmögliche Diagnose und Therapie für jeden individuellen Fall gemeinsam und in Abstimmung mit dem Patienten zu entwickeln“, so Dr. Jörg Daufenbach. Sowohl Dr. Jörg Daufenbach als auch Dr. Markus Mischo werden am Ende der Veranstaltung für Fragen – auch im Vieraugengespräch zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung fi ndet im Rheder Ei, Rathausplatz 9
in 46414 Rhede statt und beginnt um 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

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