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Wind, Sand und Steine

Foto: Manfred Fessel

Foto: Manfred Fessel

Neue Fotoarbeiten im Foyer des Rathauses Rhede
25. April – 05. September 2015

Es gibt wieder neue Fotografien im Obergeschoss des Rheder Rathauses zu betrachten. Vom Fotoquartett wird es wohl die letzte Ausstellung in dieser Form an der Rathaus-Innenwand sein – da der AKKU für zukünftige Planungen und der damit einhergehenden Organisation und Koordination ab 2016 nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

In dieser nun letzten Ausstellung haben die drei Mitglieder des Fotoquartetts, Uwe Henning, Manfred Fessel und Marianne Bellenhaus 15 Fotos zum Thema „Wind, Sand und Steine“ zusammengetragen. Sand und Steine sind gleich auf den ersten Blick auszumachen. Aber der Wind? Auch der Wind spielt in den gezeigten Bildern eine wichtige Rolle, allerdings nicht der Wind allein. Er steht stellvertretend für die Macht und Gewalt der Elemente.

Und die wird in allen Bildern sichtbar, wenn auch erst auf den zweiten Blick. Werden etwa die Steine als mächtiges Felsmassiv gezeigt, hoch aufragend und scheinbar unbezwingbar, so verweisen sie bei genauerem Hinsehen deutlich auf den Kampf von Fels und Stein mit den Elementen. Man erkennt, welch große Sprengkraft Frost und Hitze haben, wie selbst unscheinbare Pflanzen harten Stein auseinanderbrechen – oder ihn als Moos und Flechten besiedeln. Man entdeckt, wie das Wasser die Oberfläche der Steine modelliert und poliert hat und sie durch Flüsse und Meere transportierte. Und man begreift, wie Wind und Regen unaufhörlich ein Übriges tun, um langsam, aber sicher den Berg zuerst zu einer Ansammlung von großen und kleinen Felsbrocken, später zu Schutt und Kies und schließlich zu Sand werden
zu lassen.

Zu Sand, den wir am Strand angenehm unter den Füßen spüren. Zu Sand, der in unglaublichen Massen die Wüsten füllt und uns leicht einen Begriff von der Unendlichkeit vermitteln kann. Zu Sand, der unverzichtbar für unsere Industrie geworden ist, für den Straßen- und Hausbau. Zu Sand, der immer auch von einer besonderen Poesie und Schönheit ist, der rieselnd von Bewegung und von Veränderung spricht, vom Vergehen der Zeit – und zugleich von der Möglichkeit eines neuen Anfangs, denn was ist der Sandstein anderes, als durch lange währenden Druck zu Stein und Fels zusammengebackener Sand.

Die Ausstellung kann vom 25. April bis zum 05. September 2015 während der Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden und ist vielleicht für den einen oder anderen auch eine Erinnerungs- und Augenreise an bekannte oder unbekannte Urlaubsorte.

Das Rathausfoyer ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

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